Mirtazapin Wirkung – So wirkt Mirtazapin
Wirkmechanismus
Mirtazapin gehört zur Wirkstoffklasse der NaSSA (Noradrenerges und spezifisch serotonerges Antidepressivum). Der Wirkmechanismus ist gut erforscht.
Pharmakologische Wirkung
Mirtazapin blockiert präsynaptische Alpha-2-Adrenozeptoren, was die Freisetzung von Noradrenalin und Serotonin steigert. Zusätzlich blockiert es Histamin-H1-Rezeptoren (sedierend/appetitanregend), 5-HT2A-, 5-HT2C- und 5-HT3-Rezeptoren. Es hat keine relevante Wiederaufnahmehemmung.
Wirkungseintritt
Schlaffördernde Wirkung: innerhalb der ersten Tage. Antidepressive Wirkung: nach 2–4 Wochen regelmäßiger Einnahme.
Wirkungsdauer
Die Halbwertszeit beträgt 20–40 Stunden, was eine einmal tägliche Einnahme ermöglicht. Steady-State wird nach 3–4 Tagen erreicht.
Anwendungsgebiet
Mirtazapin wird für die Behandlung von depressiver Episoden, insbesondere bei begleitenden Schlafstörungen und Appetitlosigkeit eingesetzt. Die Verordnung erfolgt durch den behandelnden Arzt.
Zugelassene Anwendung
depressiver Episoden, insbesondere bei begleitenden Schlafstörungen und Appetitlosigkeit
Darreichungsform
Filmtabletten (15 mg, 30 mg, 45 mg), Schmelztabletten (orodispersibel)
Besondere Hinweise
Die Wirkung kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, darunter Nahrungsaufnahme, andere Medikamente und individuelle körperliche Voraussetzungen.
Geprüft von Docto24 Ärzteteam · Letzte Aktualisierung: 01.03.2026
Dieser Artikel wurde von approbierten Ärzten auf medizinische Richtigkeit überprüft.
Häufig gestellte Fragen
Ärztliche Beratung
Lassen Sie sich beraten, ob Mirtazapin für Sie geeignet ist. Der Arzt entscheidet individuell über die Verordnung.
Jetzt Beratung startenPflichthinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Medizinischer Hinweis
Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung.Mirtazapin ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Die Entscheidung über eine Verordnung liegt ausschließlich beim behandelnden Arzt.