Isotretinoin Wirkung – So wirkt Isotretinoin
Wirkmechanismus
Isotretinoin gehört zur Wirkstoffklasse der Retinoide (Vitamin-A-Derivate). Der Wirkmechanismus ist gut erforscht.
Pharmakologische Wirkung
Isotretinoin (13-cis-Retinsäure) beeinflusst die Genexpression über nukleäre Retinoid-Rezeptoren (RAR/RXR). Es reduziert die Talgproduktion um bis zu 90 %, normalisiert die follikuläre Keratinisierung, wirkt antiinflammatorisch und reduziert indirekt die Besiedlung mit Cutibacterium acnes.
Wirkungseintritt
Erste Besserung nach 4–8 Wochen. In den ersten Wochen kann eine vorübergehende Verschlechterung (Initial Flare) auftreten. Volle Wirkung nach 3–6 Monaten.
Wirkungsdauer
Die Wirkung hält bei ca. 85 % der Patienten langfristig an (Monate bis Jahre nach Therapieende). Die Talgdrüsen bleiben dauerhaft verkleinert.
Anwendungsgebiet
Isotretinoin wird für die Behandlung von schwerer, therapieresistenter Akne (Akne conglobata, Akne nodularis) eingesetzt. Die Verordnung erfolgt durch den behandelnden Arzt.
Zugelassene Anwendung
schwerer, therapieresistenter Akne (Akne conglobata, Akne nodularis)
Darreichungsform
Weichkapseln (10 mg, 20 mg)
Besondere Hinweise
Die Wirkung kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, darunter Nahrungsaufnahme, andere Medikamente und individuelle körperliche Voraussetzungen.
Geprüft von Docto24 Ärzteteam · Letzte Aktualisierung: 01.03.2026
Dieser Artikel wurde von approbierten Ärzten auf medizinische Richtigkeit überprüft.
Häufig gestellte Fragen
Ärztliche Beratung
Lassen Sie sich beraten, ob Isotretinoin für Sie geeignet ist. Der Arzt entscheidet individuell über die Verordnung.
Jetzt Beratung startenPflichthinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Medizinischer Hinweis
Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung.Isotretinoin ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Die Entscheidung über eine Verordnung liegt ausschließlich beim behandelnden Arzt.