Akne – Ursachen, Formen & Behandlung
Akne (Acne vulgaris) ist die häufigste Hauterkrankung weltweit. Sie betrifft vor allem Jugendliche, kann aber auch im Erwachsenenalter auftreten. Moderne Behandlungen können das Hautbild deutlich verbessern.
Steckbrief
Fachgebiet
Dermatologie
Häufigkeit
Ca. 85 % der Jugendlichen
ICD-10
L70
Hauptursache
Hormone (Androgene)
Behandelbar
Ja, verschiedene Optionen
Erwachsenenakne
Ca. 20–40 % der Erwachsenen
Was ist Akne?
Akne (Acne vulgaris) ist eine entzündliche Erkrankung der Talgdrüsen und Haarfollikel. Sie äußert sich durch Mitesser, Pickel, Pusteln und in schweren Fällen Knoten und Zysten.
Schweregrade
Leichte Akne: überwiegend Mitesser. Mittelschwere Akne: entzündliche Papeln und Pusteln. Schwere Akne: tiefe Knoten, Zysten und Narbenbildung.
Betroffene Bereiche
Gesicht, Rücken, Dekolleté und Schultern – überall dort, wo viele Talgdrüsen sitzen.
Narbenbildung
Unbehandelte schwere Akne kann zu dauerhaften Narben führen. Frühzeitige Behandlung ist daher wichtig.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad. Der Arzt wählt die geeignete Therapie.
Topische Therapie
Benzoylperoxid, Retinoide (Adapalen), Antibiotika (Clindamycin) als Cremes oder Gele. Erste Wahl bei leichter bis mittelschwerer Akne.
Systemische Therapie
Antibiotika (Doxycyclin, Minocyclin) oder Isotretinoin bei schwerer Akne. Verschreibungspflichtig – der Arzt entscheidet.
Hautpflege
Milde, nicht-komedogene Reinigung und Pflege. Keine aggressiven Peelings oder austrocknenden Produkte.
Wann zum Arzt?
- Schwere Akne mit Narbenbildung sollte frühzeitig ärztlich behandelt werden.
- Isotretinoin hat erhebliche Nebenwirkungen und erfordert engmaschige ärztliche Kontrolle.
- Pickel nicht ausdrücken – Infektions- und Narbenrisiko.
- Akne kann erhebliche psychische Belastung verursachen – professionelle Hilfe suchen.
Häufig gestellte Fragen
Weiterführende Seiten
Ärztliche Beratung
Lassen Sie sich individuell beraten. Unsere Ärzte helfen Ihnen, die passende Behandlung für Akne zu finden.
Zur ärztlichen BeratungPflichthinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Medizinischer Hinweis
Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ein Therapieerfolg kann nicht garantiert werden.