Cetirizin Wirkung – So wirkt Cetirizin
Wirkmechanismus
Cetirizin gehört zur Wirkstoffklasse der Antihistaminika der 2. Generation (H1-Rezeptor-Antagonisten). Der Wirkmechanismus ist gut erforscht.
Pharmakologische Wirkung
Cetirizin ist ein selektiver peripherer H1-Rezeptor-Antagonist. Es blockiert kompetitiv die Histamin-H1-Rezeptoren an Blutgefäßen, Nervenendigungen und Schleimhäuten und hemmt so die histaminvermittelten Symptome der allergischen Reaktion (Vasodilatation, Ödembildung, Juckreiz, Sekretion).
Wirkungseintritt
Innerhalb von 20–60 Minuten. Die maximale Wirkung wird nach ca. 1 Stunde erreicht.
Wirkungsdauer
Ca. 24 Stunden (Halbwertszeit 7–10 Stunden). Die H1-Rezeptorbindung hält länger an als die Plasmaspiegel vermuten lassen.
Anwendungsgebiet
Cetirizin wird für die Behandlung von allergischer Rhinitis (Heuschnupfen), chronischer Urtikaria (Nesselsucht), allergischer Konjunktivitis eingesetzt. Die Verordnung erfolgt durch den behandelnden Arzt.
Zugelassene Anwendung
allergischer Rhinitis (Heuschnupfen), chronischer Urtikaria (Nesselsucht), allergischer Konjunktivitis
Darreichungsform
Filmtabletten (10 mg), Tropfen (10 mg/ml), Saft für Kinder
Besondere Hinweise
Die Wirkung kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, darunter Nahrungsaufnahme, andere Medikamente und individuelle körperliche Voraussetzungen.
Geprüft von Docto24 Ärzteteam · Letzte Aktualisierung: 01.03.2026
Dieser Artikel wurde von approbierten Ärzten auf medizinische Richtigkeit überprüft.
Häufig gestellte Fragen
Ärztliche Beratung
Lassen Sie sich beraten, ob Cetirizin für Sie geeignet ist. Der Arzt entscheidet individuell über die Verordnung.
Jetzt Beratung startenPflichthinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Medizinischer Hinweis
Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung.Cetirizin ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Die Entscheidung über eine Verordnung liegt ausschließlich beim behandelnden Arzt.